WIRKUNGSVOLL PRÄSENTIEREN – WAS GILT ES ZU BEACHTEN?

Bild von mikrofon zum Thema wirkungsvoll reden

Eine erfolgreiche Präsentation besteht nicht nur aus guten Folien, sondern auch aus einem guten Redner. Die Performance des Referenten trägt maßgeblich dazu bei, ob das Publikum die Inhalte versteht. Um wirkungsvoll vorzutragen und die Zuhörer zu fesseln, gilt es einiges zu beachten. Was wichtig ist, verrät dieser Artikel.

DEN RICHTIGEN TON ANSCHLAGEN

Wie sollte man das Publikum am besten ansprechen? Oft ist es nicht so leicht, die richtige Tonart zu wählen. Letztlich ist die Tonart sehr von der Zusammensetzung des Publikums und dem Präsentationsthema abhängig. Sprechen Sie beispielsweise über ein wissenschaftliches Thema vor einem Fachpublikum, dann wäre es angebracht, seriös und sachlich zu präsentieren. Geht es in Ihrer Präsentation aber um Themen, die sich an jüngere Zuhörer richten, dann sieht die richtige Tonart schon wieder anders aus. Der Umgangston ist lockerer. Entscheidend für den richtigen Umgangston ist also der Vortragsinhalt und das Publikum, vor dem Sie sprechen. Beachten Sie das, dann wird Ihnen das helfen, wirkungsvoll vorzutragen.

DAS RICHTIGE SPRECHTEMPO FINDEN

Ein Punkt, den man beim Vortragen schnell vernachlässigen könnte, ist das richtige Sprechtempo. Wenn Sie zu schnell reden, kann es leicht passieren, dass Ihr Publikum Ihrer Darbietung nicht mehr folgen kann und die Aufmerksamkeit verliert. Ähnliches passiert aber auch, wenn Sie zu langsam reden. Denn dann langweilen sich Ihre Zuhörer und sie hören Ihnen nicht mehr so aufmerksam zu. Beides sollte man vermeiden, ansonsten können Sie Ihre Botschaften nicht so klar und wirkungsvoll vermitteln.

Was kann Ihnen helfen, das richtige Sprechtempo zu finden? Das beste Mittel: Sammeln Sie Erfahrung. Denn jeder neigt zu einem anderen Tempo. Manche reden langsamer, andere schneller. Vielleicht haben Sie schon einmal Feedback von einem Kollegen erhalten. Mithilfe eines Feedbacks finden Sie schnell heraus, ob sie lauter, leiser, schneller, langsamer und/oder deutlicher sprechen müssen. Wenn Sie noch keine Erfahrung in diese Richtung sammeln konnten, dann suchen Sie sich doch in Ihrem Freundeskreis oder unter Ihren Kollegen Personen, die Ihnen bei Ihrem Vortrag zuhören und Feedback geben können. So finden Sie heraus, wie Sie als Redner wirken und was Sie noch anpassen können, um wirkungsvoll aufzutreten.

VORHER ÜBEN UND ERFAHRUNGEN SAMMELN

Besonders bei den ersten Vorträgen kann das Lampenfieber sehr stark sein und dazu führen, dass der Redner häufig zu schnell spricht. Daher sollten Sie schon Erfahrung sammeln, bevor Sie vor größerem Publikum vortragen. Das kann Ihnen helfen, mit dem Lampenfieber richtig umzugehen. Trainieren Sie beispielsweise im Vorfeld mit einem Profi. So können Sie Erfahrungen sammeln, die Ihnen bei wichtigen Präsentationen helfen können. Zum Beispiel wenn es darum geht, eine Unternehmenspräsentation vor einem wichtigen Kunden zu halten. Auch Seminare und Coachings zu diesem Thema können Ihnen helfen, Ihre rhetorischen Fähigkeiten auszubauen.

Auch die Reaktionen Ihrer Zuhörer geben Aufschluss darüber, ob Sie das Sprechtempo anpassen sollten. Wenn die Zuschauer Ihre Langweile signalisieren, indem Sie auf die Uhr schauen oder lieber mit ihren Nachbarn reden, als zuzuhören, dann ist das ein Hinweis darauf, dass sie etwas schneller reden sollten. Erkennen Sie an den Reaktionen allerdings, dass Ihr Publikum Ihre Inhalte nicht versteht und verständnislos reagieren, dann wäre ein langsameres Sprechtempo angebracht. So kann Ihnen Ihr Publikum auch wieder folgen. Generell sollten Sie darauf achten, bei komplexeren und komplizierten Themen etwas langsamer zu sprechen.

WIRKUNGSVOLLE PAUSEN

Ein berühmter Pianist sagte einmal: „Mit den Noten gehe ich nicht besser um als viele Pianisten. Aber in den Pausen zwischen den Noten wohnt die Kunst“. Genauso sind auch die Redepausen bei einer Präsentation unerlässlich. Richtig eingesetzte Redepausen haben eine große Wirkung. Denn Pausen tragen dazu bei, dass das Publikum Informationen besser aufnehmen und verarbeiten kann. Außerdem können sie auch dramaturgisch eingesetzt werden, um Spannung zu erzeugen. Bauen Sie beispielsweise nach einer rhetorischen Frage eine kurze Pause ein, damit steigern Sie die Aufmerksamkeit Ihres Publikums.

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