ZAHLEN & STATISTIKEN IN PRÄSENTATIONEN

Zahlen

Heutzutage kommt man in vielen Präsentationen an Zahlen und Statistiken nicht vorbei. Besonders wenn es um wissenschaftliche Themen geht, greift man gerne auf Zahlen und Kennziffern zurück. Das gilt aber auch für Präsentationen innerhalb des Unternehmens, bei der Vorstellung der Jahreszahlen oder anderen Statusreports. Leider vermitteln Zahlen nur sehr abstrakte Informationen und wirken schnell ermüdend und langweilig. Diese ansprechend darzustellen, ist also unerlässlich, wenn Sie die Aufmerksamkeit Ihres Publikums aufrechterhalten möchten.

DIE GEFAHREN BEIM EINSATZ VON ZAHLEN

Es gibt nicht viele Präsentationen, die komplett ohne den Einsatz von Zahlen auskommen. Letztlich vermitteln Zahlen oft sehr wichtige Informationen. Trotzdem können sie auch zu einer Falle werden und die Aufmerksamkeit des Publikums „killen“. Besonders wenn der Anteil von Zahlen in der Präsentation so hoch ist, dass sie das Publikum nur noch verwirren. Werden die Zuschauer mit Statistiken nur so überhäuft, kann man nicht erwarten, dass sie sich irgendetwas davon merken werden.

SIEBEN TIPPS ZUR BESSEREN WIRKUNG VON ZAHLEN IN PRÄSENTATIONEN

Wem es aber gelingt, Zahlen richtig einzusetzen, wird damit seine Botschaften nicht nur wirkungsvoller kommunizieren, sondern sein Publikum auch besser überzeugen.

Im Folgenden stellen wir Ihnen 7 Tipps vor, die Ihnen helfen, Zahlen so einzusetzen, dass sie Ihren Zuhörern wirklich von Nutzen sind:

1. TIPP:

Achten Sie auf die Masse. Es kann schnell passieren, dass man zu viele Zahlen und Statistiken verwendet und sein Publikum damit nur verwirrt. Beschränken Sie sich also nur auf das Wichtigste. Überlegen Sie sich vorher, welche Zahlen Ihren Aussagen besondere Wirkung verleihen und Ihre Botschaften untermauern. Alles andere wäre nur überflüssig.

2. TIPP:

Verbinden Sie den Einsatz von Zahlen mit Geschichten. Es ist nachgewiesen, dass man sich Informationen besser merken kann, wenn sie mit einer Story eingebunden sind. So könnte man die Geschäftszahlen eines Unternehmens in eine Erfolgsgeschichte einbauen. Im Vergleich zu den bescheidenen Anfängen des Unternehmens wirken die aktuellen Erfolge noch größer und bleiben besser in den Köpfen der Zuhörer hängen.

3. TIPP:

Der nächste Tipp befasst sich mit etwas, das man noch aus dem Mathematikunterricht kennt: Runden Sie Zahlen. Das bedeutet natürlich nicht, dass Sie Phantasiezahlen präsentieren sollen. Achten Sie schon darauf, dass die Zahlenwerte mit denen Ihrer Quellen übereinstimmen. Aber anstatt zu sagen, dass 989 Personen befragt wurden, können Sie von rund 1000 Personen sprechen. Auf- bzw. abgerundete Zahlen kann Ihr Publikum viel besser aufnehmen und verarbeiten.

4. TIPP:

Präsentieren Sie Zahlen nicht ohne weitere Erklärungen. So machen Sie es den Zuhörern einfacher, die Zahlen richtig einzuordnen. Wenn Sie über die Fläche eines Standorts sprechen und diese in 1,25 Quadratkilometern angeben, wird sich das Ihr Publikum nicht wirklich vorstellen können. Mit solchen abstrakten Zahlen können wir Menschen nicht viel anfangen. Daher könnten Sie in diesem Beispiel erwähnen, dass die Fläche rund 200 Fußballstadien entspricht. Damit entsteht ein Bild in den Köpfen Ihrer Zuhörer, das deutlich einprägsamer ist.

5. TIPP:

Setzen Sie Zahlen in Vergleich. Manchmal wirken Zahlen erst, wenn man Sie in Relation setzt. Wenn Sie beispielsweise von der Anzahl der Besucher Ihres Online-Shops sprechen, wäre es gut, einen Vergleichswert zu nennen. Denn ob 1000 Besucher gut sind oder nicht, wird erst klar, wenn man weiß, dass die Mitbewerber nur 100 Besucher haben.

6. TIPP:

Ersetzen Sie Tabellen, wenn möglich durch Infografiken. Der Vorteil von Infografiken ist, dass sie schnell zu erfassen sind. Zahlenwerte werden so aufbereitet, dass sie das Publikum richtig einordnen und verstehen kann. Bei Tabellen dauert es deutlich länger, bis sich Ihr Publikum einen Überblick verschafft hat.

7. TIPP:

Zeigen Sie, warum die Zahlen für die Zuhörer relevant sind. Dadurch wecken Sie Interesse und Ihr Publikum wird Ihnen aufmerksamer zuhören. Das können beispielsweise Informationen über eigene Einsparmöglichkeiten, Gewinne oder Risiken sein. Wenn es um die Schulden Deutschlands geht, dann könnten sie diese zum Beispiel auf den einzelnen Bürger herunterrechnen. Oder Sie erläutern, dass alle Bürger rund 500 benötigen würden, um die aktuellen Schulden abzubauen.

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