Stories in Präsentationen verwenden

Stories in Präsentationen

Uns Menschen faszinieren gute Geschichten, die hinter Fakten stecken. Hätte der griechische Dichter Homer nur davon geschrieben, dass die Griechen damals gegen Troja gekämpft hätten, würden sich weit weniger Menschen heutzutage für diese Ereignisse interessieren. Aber dadurch, dass er von Tragödien, Liebe, Heldentaten, Hass und List sprach, wird diese Geschichte heute noch erzählt. Und das fast 3000 Jahre danach! Genauso ist es mit den Filmen über große Marken wie Facebook und Apple. Dabei stehen nicht die Technik und ihre Funktionen im Fokus, sondern die Menschen, die dahinterstecken. Was hat Steve Jobs angetrieben? Was brachte Mark Zuckerberg auf die Idee Facebook zu konzipieren? Die Antworten auf diese Fragen interessieren die Menschen. Aber wie nutzt man Stories in Präsentationen eines beispielsweise mittelständigen Reifenherstellers? Oder einer Statuspräsentation zu einem aktuellen Projekt?

Jedes Thema kann spannend sein

Am Anfang mag es zwar so erscheinen, dass manche Themen keinen Raum für spannende Stories in Präsentationen liefern und trocken sind, egal wie man sie aufzieht. Vielleicht hält man sie für zu alltäglich oder banal. Wahrscheinlich wird man aus manchen Themen keine Heldengeschichte entwickeln können, über die man noch in Jahrhunderten sprechen wird. Das bedeutet aber nicht, dass sich dahinter keine gute Story verbergen kann. Man muss sie nur finden.

Wie Sie die Story hinter einem Thema finden

Die Story, die sich hinter einem Produkt bzw. einer Dienstleistung versteckt, ist oft auf den ersten Blick nicht so leicht zu erkennen. Manchmal muss man dafür vielleicht Mitarbeiter oder Kunden befragen. Womöglich ist auch nicht das Endprodukt, sondern die Entstehung und Idee dahinter die Geschichte, die das Thema spannend macht

Mit folgenden Fragen können Sie guten Stories in Präsentationen auf die Spur kommen:

  • Welche Person hatte die Idee für unser Produkt und wie kam sie dazu?
  • Was für ein Problem hatte ein Kunde, das wir lösen konnten?
  • Wie hat der Kunde darauf reagiert, als wir das Problem gelöst hatten?
  • Welche Menschen stecken eigentlich hinter unseren Kunden?
  • Was sagen Kunden über unser Unternehmen oder unsere Produkte?
  • Was möchten wir unserer Zielgruppe eigentlich ermöglichen?
  • Wie hängen Lösungen vielleicht mit unserer eigenen Geschichte zusammen?
  • Was macht uns einzigartig? Worin unterscheiden wir uns von unserer Konkurrenz?
  • Wer soll unsere Geschichte hören und wo wollen wir sie erzählen?
  • Wie erzählen wir die Geschichte so, dass sie unser Publikum auch verstehen kann?
  • Was wollen wir mit unserer Geschichte aussagen? (z.B. wir finden für jedes Problem eine Lösung; wir sind führend, wenn es um Innovationen geht; …)
  • Welche Emotionen soll unsere Geschichte wecken (z.B. Staunen, Begeisterung, …)

FAZIT

Es lohnt sich wirklich auf die Suche nach der Geschichte hinter einem Thema zu begeben. Wenn Sie diese mit Ihrer Präsentation verbinden, werden Ihre Zuhörer noch aufmerksamer zuhören. Sie könnten zum Beispiel mit einer Geschichte in Ihre Präsentation einsteigen. Optimal wäre es, Stories in Präsentationen bis zum Ende des Vortrages immer wieder einzubinden und weiterzuerzählen. Und auch, wenn Sie sich vorgenommen haben mit neuester Präsentationstechnik zu präsentieren, sollten Sie daran denken, dass sich das, was Menschen anspricht, seit Tausenden Jahren kaum geändert hat. Etwas, das vor allem auf den Einsatz von Geschichten zutrifft.

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